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Jahresrückblick 2017

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Jahresrückblick 2017!

Erfolge, Erlebnisse, Erkenntnisse
Die Highlights des Jahres
Die Highlights meines Laufjahres spielten sich 2017 eher nebenbei und abseits des Trails ab und weniger in Matsch und Schlamm. Wobei es den auch ausreichend gab, da war beim Bizau Ultra im Mai der Pegel schon am Anschlag.

Mein Höhepunkt fand dieses Jahr vor exklusivem Publikum statt:

Rennen habe ich mittlerweile schon mehr als genug bestritten. Das brachte mich im Laufe meiner Karriere immerhin einmal um den Globus. Aber wann bekommt ein Läufer schon mal das Podium geboten, vor Publikum über eines seiner Rennen intensiv zu berichten? Udos Skinfit-Shop war voll, als ich Mitte November meine Eindrücke vom Südtirol Ultra-Skyrace schildern durfte. Das macht anfänglich nervöser als der Start beim UTMB, doch am Ende war das Gefühl noch intensiver als bei jedem Finish, als ich spürte, dass ich nicht nur Lauffreaks begeistern konnte, sondern auch dem Ultra-Trail fern stehende Menschen fesseln.


Und dann war da noch etwas!



Es hat mich stolz gemacht, einen Top-Ausrüster wie Skinfit vertreten zu dürfen. Doch ich war und bin auch stolz auf mich: Denn ich empfinde es nicht als selbstverständlich, Teil der allerersten Skinfit®Crew zu sein. Sicher hat es geholfen, die richtigen Teilchen im Schrank hängen zu haben. Doch ich denke, es bedeutet auch ein großes stückweit Reflexion, wie ich als Sportler und Mensch in der Öffentlichkeit wahrgenommen werde.
Erfolge
Das Wichtigste im Jahr 2017:

Ich bin verletzungsfrei geblieben und konnte alle gestarteten Rennen auch ins Ziel bringen, das hat für mich oberste Priorität und ist für mich keineswegs selbstverständlich.

Und dann fand ich es schon extrem cool, bei der Brocken-Challenge mal wieder in den Top 10 zu landen. Auch wenn die Challenge ihren Charme und Charakter behalten hat, sie ist mittlerweile trotzdem ein echtes Rennen geworden; da sind richtig schnelle Jungs am Start. Und auch, wenn es keine Siegerehrung gibt, wer am Brocken als Erster anschlägt, der gehört zur absoluten Elite.

Noch dazu kann ich mir dieses Jahr insgesamt 4 Altersklassensiege ans Revers hängen (Brocken-Challenge; Plain Vanilla, Sanctuary 50, Rössleweg RunMob). Damit reichte es sogar 3 Mal aufs Gesamtpodest (Plain Vanilla, Sanctary, Rössleweg), wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass bei diesen Rennen der Spaß im Fokus lag und nicht die Platzierung. Doch eigentlich ist das ja jedes Mal so, wenn ich am Start stehe.
Die Rennen
Es fällt mir dieses Jahr extrem schwer, auch nur ein Event als Highlight über den Rest der anderen Veranstaltungen zu heben. Das liegt vor allem daran, dass ich mir angewöhnt habe, nicht mehr nur Rennen abzuklappern und hinter mich zu bringen, sondern dass ich nur noch dann an der Startlinie stehe, wenn mir das Rennen, die Strecke, der Veranstalter oder was auch immer extrem am Herzen liegt. Was ich tue, muss ich mit Leib und Seele unternehmen.

Von daher hatte ich dieses Jahr auch fast nur Premieren für mich. Außer der Brocken-Challenge - da erreicht auch ein vierter Start noch Kultstatus - ging ich nur noch in Südtirol zum 2. Mal an die gleiche Startlinie. Doch selbst dort konnte ich dieses Jahr zum ersten Mal finishen.

Da fällt es nicht mal ins Gewicht, dass mein Start bei der BaWü-Berglauf-Meisterschaft daran scheiterte, dass mein Verein die Meldung zum Rennen nicht mehr rechtzeitig in die Wege leitete. Und dabei hatte ich mich zu dem Zeitpunkt extrem gut gefühlt. Da wäre bestimmt was drin gewesen.

Traumhafte Stimmung beim Südtirol Ultra-Skyrace
Der Bizau-Ultra hatte sowieso 2017 Premiere, auch der RunMob auf dem Rössleweg fand vor Kurzem zum ersten Mal überhaupt statt. Dort konnte ich unter Beweis stellen, dass der Rössleweg "mir gehört" und ich immer noch mit "den Flitzern" der Region Stuttgart locker mithalten kann.
Bild vom Bizau Ultra 2017 - Anstieg über Altschnee
Bizau Ultra 2017
Eine Deutsche Meisterschaft zu verschweigen, wäre frevelhaft. Und immerhin ist der ZUT einer der wenigen Ultratrails Deutschlands, der auch international wahrgenommen wird. Dort lief es für mich nicht optimal, doch immerhin lehrreich. Und jetzt habe ich nach dem Olymp (GR), dem Mont Blanc (F;I), dem Großglockner (A), dem Vaalserberg (NL) auch Deutschlands höchsten Berg im Trail erobert.
Zieleinlauf
Hartes Finish beim ZUT
Was war sonst noch los im Laufjahr 2017? - Seht selbst: Laufberichte 2017

Die Partner
Dass ich schnell im Ziel bin, dafür bleibt auch mir nur intensives Training. Neben Lauftraining (rund 3000 km; 100000 hm) betreibe ich bei der SG Stern ein wenig Stabilisationstraining und schwinge mich regelmäßig aufs Spinningrad. Dass mir das "stumpfsinnige Kurbeln in der Halle" trotzdem Spaß macht, dafür sorgt neben den Jungs und Mädels neben mir auf dem Bock vor allem Frontfrau Steffi, die uns mit vollem Einsatz selbst über den "steilsten Berg" bringt und mit Zuckerbrot und Peitsche das Letzte aus mir herausholt.

Darüber hinaus holte ich mir bei der TRIMEDIC dieses Jahr verlorengegangene Geschmeidigkeit zurück

Dass ich im Ziel auch noch gut aussehe, dafür standen mir neben der Fa. APS in diesem Jahr auch noch Skinfit als Partner an der Seite. Ich weiß es zu schätzen, dass ich im Gegenzug dafür keine festgelegte Bringschuld auferlegt bekomme. Das bedeutet für mich "echte Premium-Partnerschaft" und sorgt dafür, dass ich das, was ich tue, mit 100%iger Überzeugung mache.

Danke!
Mitglied der Skinfit®Crew 2017
Social Medias
Facebook:
Auch wenn ich kein intensives Marketing meiner Seiten betreibe, habe ich mittlerweile doch knapp 600 "Likes auf meiner Fanpage" Ultra-Habicht gesammelt. Die Reichweite meiner Posts beträgt mittlerweile bis zu rund 2500 Personen. Da waren die über 15000 erreichten Personen Mitte Juli absolut die Ausnahme und auch nicht unbedingt gewollt.

Instagram:
Neu im Portfolio ist meine Seite auf Instagram. Die Mechanismen dort habe ich noch nicht wirklich durchschaut, aber immerhin haben sich auch dort schon fast 500 Follower angesammelt. Bis zum Jahresende könnte diese Marke tatsächlich fallen. Und das, obwohl ich auch weiterhin nicht gewillt bin, die Seite täglich mit Bildern zu überfrachten oder selbst zu liken, nur um Follower zu sammeln.
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