Der erste Härtetest - laufkultur.de

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Der erste Härtetest

Super Wetter - zu warm zwar für die Jahreszeit - heute Morgen, der ideale Tag für den ersten Einsatz meiner neuen Runsense. Links die Runsense, rechts die Ambit am Handgelenk starte ich los. Die geplante Tour ist megahart:

Es geht los mit #vonnullauf100 über #s`Stäffele zur #RampedesTodes, dort in die #Waldtrails und zurück den vogelwilden Downhill auf der #Direttissima. Über 700 Höhenmeter, Asphalt und Trails, Wald und offenes Gelände, ich gebe alles, was ich zu bieten habe. Das soll dem neuen Chronographen Ehre genug sein. Nach rund einer halben Stunde allerdings werde ich zum Stop genötigt. Die Runsense zeigt keine Pulswerte an. Während die Ambit immer anzeigt, dass sie sowohl Puls- als auch gps-Signal gefunden hat, beschränkt sich die Runsense auf die gps-Ortung.

Neustart, diesmal mit Pulswerten. Die nun folgende Stunde muss also für den Vergleich herhalten:
  
Epson runsense SF-810
Suunto Ambit
Distanz
10,36 km
10,51 km
Höhenmeter - Steigung
487 m
473 m
Höhenmeter - Gefälle
575 m
553 m
Kalorien
823 kcal
522 kcal
Pulsfrequenz*
152*
147*
Schritte
11661
-
durchschnittliche Schrittlänge
86 cm
-
EPOC-Spitze
-
38 ml/kg
VO2
-
35 ml/kg/min
Vergleich der Portale
Die Analyse

Rund 1,5 % Abweichung bei der Streckenlänge sind durchaus in Ordnung. Da   lässt sich nicht darüber streiten. Auch die Abweichungen der gemessenen   Höhenmeter sind durchaus noch im Rahmen. Eklatant sind jedoch die   Abweichungen beim Kalorienverbrauch. 300 kcal Abweichung, das macht ein   Croissant oder mehr als 100 g Pommes aus. Welche Uhr hat nun Recht? Durfte   ich mir heute Abend zum Handball-EM-Halbfinale eine 3/4 Tafel Schokolade als   Nervennahrung gönnen?

   
Not gegen Elend bei der Herzfrequenzmessung

Was die Runsense beim Kalorienverbrauch verschweigt, ist die Tatsache, dass   sie mehrere Trainingskilometer lang die Herzfrequenzmessung verpennt hat.   Immer wieder musste ich feststellen, dass die Anzeige der Messung auf dem   Display verschwand. Nicht viel besser die Ambit. Die Amplitude ist immens.   Innerhalb kürzester Zeit schwankt der Puls zwischen mehr als 200 Schlägen   pro Minute und knapp über 100 Herzschlägen. Im Endergebnis lassen sich die   Werte beider Uhren einfach nur in die Tonne treten.

In Phasen, in   denen sie wohl beide vernünftige Werte angezeigt haben, liegen die Messwerte   dicht beieinander. Gefühlsmäßig reagierte die Ambit schneller auf   Veränderungen als die Runsense. Bei gleichbleibender Belastung näherten sich   die Werte oft bis auf ein oder zwei Schläge pro Minute. Schön wäre es, wenn   die Messungen eben kontinuierlich wären.
Movescount contra RUNSENSEview

Ich musste erst ein wenig suchen, bis ich die Trainingsdetails meiner Runsense finden konnte. Doch dann punktet das Portal meines Erachtens im graphischen Bereich gegen Suunto. Movescount ist puristisch in schwarz gehalten, RUNSENSEview bekennt Farbe, gefällt mir in der Übersichtlichkeit. An Auswertungsmöglichkeiten bietet Movescount hingegen mehr, wirkt da professioneller, nicht ganz so verspielt.

Das große Manko!

Ich gestehe, noch fehlte mir die Zeit, mich mit dem neuen Portal und der Uhr umfassend zu beschäftigen. Was ich allerdings bislang nicht entdeckt habe, ist die Möglichkeit, Tracks auf die Runsense zu laden. Zwar können im Portal Trainingsstrecken hochgeladen und als Plan sogar datiert werden, was mir allerdings abgeht, ist die Syncronisation und damit Anzeige des Tracks auf der Uhr. Kann sein, dass die Uhr das nicht bietet, kann aber auch sein, dass ich noch nicht durchsteige... Aber ich hatte ja auch noch nicht wirklich Gelegenheit, alles herauszufinden. Ich bleibe aber am Ball!

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