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Infos 100 UTVV

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Kurz und knapp
110 km ist die Strecke lang, rund 6000 Höhenmeter sind zu bezwingen, damit reiht sich der Slowenische Ultratrail ziemlich weit oben ein. Immerhin 5 Punkte sind derzeit damit für den UTMB zu ergattern. Doch wer nur deshalb dafür ins Vipava-Tal fährt, ist selbst Schuld.

Die Natur hier ist genial, wild und rauh in den Bergen und mediterran im Tal. Der höchste Punkt ist auf knapp 1500 m überschritten, der Lauf kann deshalb auch so früh im Jahr starten. Wer deshalb glaubt, ein leichtes Spiel zu haben, ist falsch beraten. Denn da der tiefste Punkt des Rennens keine 100 Meter über dem Meeresspiegel liegt, sind also auch 1400 Meter Höhenunterschied zu überwinden. Die Trails sind traumhaft, teils anspruchsvoll, aber nicht gefährlich und vor allem sehr abwechslungsreich. Im Mittelteil der Strecke sind mir ein paar zu viel Asphaltstücke.

Trotz der geringen Höhe sollte das Rennen nicht unterschätzt werden. Schon im Mai ist mit Temperaturen von mehr als 30 Grad zu rechnen (2015) oder aber auch mit extrem widrigen Bedingungen. Hier entwickeln sich die gefürchteten Fallwinde der Bora, vor allem auf der Hochfläche des Nanos schützt kein Baum und Strauch vor den Urgewalten der Natur.

Verpflegung, Streckenmarkierung und Absicherung sind vorbildlich. Wo andere Läufe an Manpower sparen und "Autonomiegeschwafel" vorschieben, punkten die Slowenen. Wer sich verläuft ist selbst Schuld, wer verhungert auch. Aus diesem Grund und weil doch viele Höhenmeter im nur hügeligen Gelände zu erlaufen sind, ist der 100UTVV wirklich gut geeignet für den Trailer, der in die ganz großen hineinschnuppern möchte. Und herzlich Willkommen ist er garantiert auch.

Wer in kürzere Distanzen hineinschnuppern möchte, kann dies ebenfalls tun. 25 und 50 km sind im Angebot, auch ein Staffelwettbewerb!
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